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Leserbrief wegen "Freilandeiern"

To: leserbriefe-tt@bom.ch, epi@bag.admin.ch, felix.lang@bluewin.ch

Sehr geehrter Herr Lang, ich schreibe als Konsument von Bio-Eiern.
Ich finde es absolut richtig, dass Eier von eingesperrten Hühnern nicht als
Freilandeier deklariert oder verkauft werden dürfen, egal, ob dies mit
Mehraufwand verbunden ist.
Ihre Bereitschaft zu faulen Kompromissen ist kontraproduktiv. Wo Bio drauf
steht, ist auch bio drin, ist doch eure Devise, d.h. wo Freiland drauf steht,
gehe ich als Konsument auch zwingend davon aus, dass Freiland drin ist. Da hat
das BAG ausnahmsweise mal Recht.
Aber das Problem liegt ganz woanders. Wieso hinterfragen Sie als
Biobauernverband nicht grundsätzlich die "illegalen" Anweisung des BAG, dass
Hühner eingesperrt werden müssen, wegen eines Virus, dessen Existenz nie
nach wissenschaftlichen Methoden bewiesen wurden, geschweige den, dessen
Gefährlichkeit. Das unwahrscheinlichste Szenario von allen denkbaren ist, dass
ein sogenannt ansteckendes, gefährliches Virus für die toten Vögel
verantwortlich sein soll. Das ist eine abergläubische Hypothese, die
scheinwissenschaftlich über uns "gekotzt" (sorry) wird. Buchmesse.ch bietet für
einen echten wissenschaftlichen Beweis 1 Mio CHF. Dadurch, dass Sie als
Biobauernverband nie einen rechtfertigenden Beweis vom BAG für die illegal
auferlegten Zwangsmassnahmen forderten, helfen sie aktiv mit an der
Tierquälerei, da man ja gerade von Ihnen ein bisschen mehr Naturverbundenheit
und Verständnis in biologische Zusammenhänge erwarten könnte. Weil aber der
Biobauernverband diese Zwangsmassnahmen ungeprüft übernimmt, betreibt er Verrat
an den gequälten Vögeln und will die Eier dann auch noch als Freilandeier
verkaufen. Sie schaden der biologischen Sache sehr mit ihrer unkonsequenten
Haltung! Vorbildlich handelt jedoch der huehner-freiland-hof.de. Am Sonntag
lässt er die Hühner mit einer grossen Demonstration entgegen der illegal
auferlegten staatlichen Verordnung wieder frei. Das erwarte ich von einem
engagierten dem Bios verpflichteten Biobauern als Konsument! Mehr dazu auf
buchmesse.ch im aktuell.
Dieser Leserbrief wird ungekürzt auf buchmesse.ch veröffentlicht.
mit freundlichen Grüssen
Lucien Jamin, 8501 Frauenfeld
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